![]() ![]()
In den Bergen unterwegsDort, wo die Gemsen zu Hause sindGemsen sind in Südpolen in den höchsten Bergpartien der alpinen Tatra anzutreffen. Ihr großes Abenteuer in der Tatra und in der Region Podhale sollten Sie am besten in Zakopane beginnen, dem bekanntesten Fremdenverkehrsort und Wintersportzentrum Polens. Hier nimmt auch ein nahezu 300 km langer Wanderweg unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades seinen Anfang. In dieser schönen Gegend findet einfach jeder etwas für sich. Neulinge – ausgezeichnete Bedingungen, um die Berge zu beschnuppern und sie liebzugewinnen. Die versierten Bergsteiger – Pfade auf den Bergrücken, die mit Ketten und Klammern abgesichert sind. In der Tatra kann man zu jeder Jahreszeit wandern, aber die Kenner der Berge empfehlen den Sommer und Frühherbst. Zum Skifahren eignet sich am besten der Februar. Auf Grund des hiesigen Klimas passiert es manchmal, dass Sie bei der Bergtour im Laufe eines einzigen Tages alle Jahreszeiten durchleben – vom Sommer bis zum Winter. Bei Bedarf können Sie jedoch in einer der Berghütten Rast machen. Auf dem Rückweg sollten Sie unbedingt noch den köstlichen Schafskäse probieren, der von den hiesigen Bergbauern nach jahrhundertealter Rezeptur zubereitet wird. Auf Schatzsuche in den BergenDie Sudeten überraschen durch ihren geologischen Reichtum. Im Eulengebirge kann man sogar noch Halbedelsteine finden. Die begeisterten Goldgräber treffen sich in Złotoryja, um an den Internationalen Polnischen Meisterschaften im Goldwaschen teilzunehmen. Mit etwas Glück zeigen sich in der Ferne einzelne Mufflons, die im 19. Jahrhundert von Korsika hierhergebracht wurden. Am Fuße der Berge stoßen Sie bestimmt auf viele Zeugnisse der multinationalen Kultur – vor allem der polnischen, tschechischen und deutschen. Eben hier, wo sich die Grenzen von Deutschland, Polen und Tschechien berühren, entstand die Euroregion Nysa-Nisa-Neiße (ERN). Bemerkenswert sind das reiche Kulturleben der Euroregion, ihre wunderschöne Natur sowie die Bauwerke der Militärarchitektur wie z.B. die Burg Czocha bei Leśna und die Burg aus dem 13. Jh. in Bolków. Eine besondere Attraktion ist die mittelalterliche norwegische Stabkirche Vang in Karpacz. Beim Aufenthalt im Gebirge empfehlen wir Ihnen unsere interessanten alten Höhlen. Die größte und schönste in Polen ist die Jaskinia Niedźwiedzia/Bärenhöhle in Kletno. Beeindruckend sind auch die ungewöhnlichen Felsformationen, die die Natur im Heuscheuergebirge geschaffen hat. Im Riesengebirge, dem höchsten Gebirgszug der Sudeten, lohnt sich der Urlaub auch im Winter. Reizvoll ist ebenfalls das Śnieżnik-Massiv. Mit dem Floß durchs GebirgeDie Naturkundler sind sich einig, dass der landschaftliche Zauber des Pieniny-Gebirges am deutlichsten bei einer Floßfahrt auf dem Dunajec zur Geltung kommt. Die Flöße bestehen aus zusammengebundenen Nachen und werden von den hiesigen Bergbauern gesteuert. Bei so einer mehrstündigen Fahrt kann man die imposante Natur sowie die atemberaubenden, mehrere Hundert Meter steil in den Himmel ragenden Felswände bewundern. Lohnenswert, aber nunmehr zu Fuß, ist eine Wanderung auf die Gipfel Trzy Korony und Sokolica, von wo man ganz deutlich sieht, wie sich der Dunajec seinen Weg durch das Bergmassiv kämpft. Hier gibt es auch Schmetterlinge, die nirgendwo anders anzutreffen sind. Bei der Besichtigung der Schlösser in Niedzica und Czorsztyn erhebt sich unweigerlich die Frage, warum sich gerade hier die Spur des Inka-Schatzes im Dunkel der Geschichte verliert. Im Banne der wildromantischen GebirgslandschaftDas charakteristische Merkmal der Bieszczady – eines Gebirgszuges im Südosten Polens – sind die herrlichen, ausgedehnten Wiesen in den höheren Bergpartien. Diese Region ist die schwachbesiedelste im Lande, und ihre fast menschenleeren, unendlich weiten Terrains sind wie geschaffen für all diejenigen, die einsame Streifzüge im Schoße der unberührten Natur lieben und auf der Suche sind nach den Spuren längst vergangener Zeiten. Im Herbst präsentieren sich die hiesigen Karpatenbuchenwälder ganz besonders prächtig. Aber das Bieszczady-Gebirge ist zu jeder Jahreszeit schön. Die über 300 km langen markierten Wanderwege eignen sich auch ideal für Rad- und Reitausflüge. Im Winter verwandeln sie sich in Loipen und Skipisten. Die Segler wiederum schwärmen vom Solińskie- Stausee, der sich wunderschön in die Bieszczady-Landschaft bettet. |