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Umgeben von Wäldern, Gewässern und SchluchtenBei einer Radwanderung durch das Lebuser Land (Ziemia Lubuska) ist man fast überall von herrlichen Wäldern sowie malerischen und vielfältigen Gewässern umgeben. Diese Region erstreckt sich an der Grenze zu Deutschland, und schon in Kürze wird man die Radwanderungen auf beide Seiten der Oder - in Deutschland und in Polen - ausdehnen können. Die Woiwodschaft Lubuskie hat sich ganz auf den Fahrradtourismus eingestellt. In den Wäldern wurden hunderte Kilometer von Radstrecken abgesteckt, die durch ein grünes Bäumemeer von einer Aussichtsplattform zur anderen führen. Als wahre Hochburg der Fahrradfans gilt jedoch Sulęcin. Diese an der internationalen Fernradelstrecke R-1 gelegene Stadt, gehörte einst dem Templerorden und ging später an die Johanniten über. Rings um die Stadt sowie zu anderen interessanten Ortschaften wurden Radwege mit einer Gesamtlänge von 300 km abgesteckt. Besonders empfehlenswert ist der Ausflug von hier durch den Wald nach Krzeszyce mit Rückkehr auf dem malerischen Weg entlang dem Fluss Postomia. Erlebnisreiche Radausflüge bieten sich auch nach Lubniewice und noch weiter zum Reservat Jezioro Janie (Janie-See), durch die vielen märchenhaft schönen Schluchten oder rund um die Seen Lubniewsko, Lubiąż und Krajnik, um danach unweit der Anhöhen Wzgórza Wędrzyńskie nach Sulęcin zurückzukehren. Diese Tour ist ein wunderbares Rad- und Naturkundeerlebnis zugleich. Nicht weniger interessant ist die Strecke von Sulęcin nach Torzym (52 km). Dabei lernt man den Łagowski-Naturpark kennen und kann eine herrliche Burg des Johanniterordens bewundern. Hier gibt es sehr viele Radwanderwege. Um sie alle in Angriff zu nehmen, kann man entweder Sulęcin als Ausgangspunkt wählen oder die guten und preiswerten Übernachtungsmöglichkeiten in den zahlreichen Ferienhotels unterwegs nutzen. In Sulęcin finden alljährlich in der dritten Septemberdekade Treffen der Radfreunde statt. |