Mit dem Fahrrad im Gebirge

Gebirgswanderungen mit dem Fahrrad sind in Polen eine sehr beliebte Tourismusform. In allen größeren Gebirgsortschaften gibt es Verleihe von Mountainbikes, mit denen man auf markierten Radwanderwegen „die Gipfel stürmen” kann. In den Sudeten findet jedes Jahr Ende August eine Veranstaltung statt, bei der mit dem Rad die Schneekoppe (1602 m ü.d.M.), der höchste Gipfel der Sudeten, erklommen wird. An seinem Fuße, in Karpacz, wird Ende September ein großer internationaler Rodeo-Wettbewerb ausgetragen. Hervorragende Bedingungen für Mountainbiker herrschen in den gesamten Sudeten, Beskiden, in der Tatra und in den Bieszczady (Ostbeskiden). In den Bieszczady sowie im Bieszczadzki- Nationalpark darf man auf allen Hang- und Feldwegen radeln. Verboten sind dagegen Radtouren auf den Fußwanderwegen im Gebirge. Die Kenner empfehlen den Radtouristen eine zweitägige Tour von Berezki über Nasiczne-Zatwarnica, das San-Flusstal entlang bis nach Terka (ca. 40 km). Bequeme Ausgangspunkte für Wanderungen in den Bieszczady sind die Ortschaften Ustrzyki Górne und Wetlina. Für den Beskiden-Mountainbiker ist der Gebirgszug Beskid Sądecki besonders attraktiv. Als Ausgangspunkte sind Krynica und Rytro zu empfehlen. Im Beskid Śląski ist Wisła der beste Ausgangspunkt und im Beskid Żywiecki - die Orte Żywiec und Ujsoły. Im Teschener Schlesien bestehen im Rahmen der Euroregion zahlreiche Strecken (einschließlich der Euroschlinge) von 220 km Länge mit den Grenzübergängen zu Tschechien - Chałupki/Bohumin und Jasnowice/Bukovec. Das Radwandern erleichtern die an den Knotenpunkten der Strecken angebrachten Informationstafeln mit der jeweiligen Landkarte.