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Wie einst die TrapperDie Ostbeskiden (Bieszczady) sind ein Paradies für diejenigen, die romantische Fußwanderungen über alles lieben. Hier kann man lange Streifzüge unternehmen, ohne nur einer Menschenseele zu begegenen. Unterwegs verblüffen Reste einstiger Siedlungen, und überwältigt die Schönheit der weiten Gipfelbergwiesen, landläufig połoniny genannt. Die Übernachtung erfolgt in urigen, abgeschiedenen Herbergen. Die hiesige Natur wird vom Bieszczady-Nationalpark geschützt. Hier leben Braunbär, Wolf und Hirsch. Durch die Ostbeskiden führen über 300 km markierte Routen für Wanderer, Reiter, Fahrradfreunde und sogar für Segler. Die letztgenannten zieht vor allem der in die Berglandschaft gebettete See Solińskie an. Empfehlenswert ist ein 8-tägiger Aufenthalt mit Wanderungen in den höchsten Gebirgspartien (z.B. auf der połoniny-Route). Bereits nach einigen Stunden fühlt man sich hier wie ein Teil dieser zauberhaft schönen Berge. Der beste Ausgangspunkt für diese Touren sind die Ortschaften Ustrzyki Górne und Wetlina. Am Fuße des Tarnica (1346 m ü.d.M.), dem höchsten Gipfel der Ostbeskiden, kann man das Reiten auf den kleinen, jedoch ungeheuer zähen Huzulen-Pferden erlernen (Zentrum in Wołosate). Für die Fahrrad-Touristen bildet die Große Bieszczady-Schlinge eine wahrhafte Herausforderung. Diese 147 km lange Gebirgsstraße führt von Lesko über Baligród, Jabłonki, Cisna, Wetlina, Brzegi Górne, Ustrzyki Górne, Bereżki, Stuposiany, Lutowiska, Czarna, Ustrzyki Dolne und Olszanica zurück nach Lesko. Dabei werden 872 m ü.d.M. bewältigt. Noch interessanter ist eine Radtour durch die wilde Natur des Otryt-Gebirgszuges. Wer nun seinen Füßen etwas Ruhe gönnen, trotzdem aber die herrlichen Ostbeskiden weitererkunden möchte, sollte sich unbedingt mit der hundertjährigen Bieszczady-Schmalspurbahn auf eine nostalgische Ausflugsfahrt begeben. Sie verkehrt auf der Strecke Majdan-Przysłup durch eine hübsche Landschaft mit vielen reizvollen orthodoxen Holzkirchen. |