ZanderDrei polnische GabenIn diesem Gericht vereinen sich auf vollendete Weise die drei typischsten Gaben der polnischen Erde: Fische aus reinen Gewässern, Pilze aus den weiten Wäldern und Krebse aus den sauberen Flüssen. Adam Michalski, der Schöpfer dieser Speise und Küchenchef von Hotel Sofitel Victoria in Warschau hat sich dabei von alten Kochrezepten inspirieren lassen. Daher auch die Idee Zander mit Pilzen zuzubereiten. Zusätzlich entschloss er sich für die originelle Bereicherung des Rezepts mit Flusskrebsen, was in dieser Zusammenstellung bisher unbekannt war. „Auf diese Weise entstand eine koloristisch noch besser abgestimmte Komposition”, erklärte er. Das weiße, zarte Fischfleisch harmonisiert ausgezeichnet mit dem subtilen Goldbraun der gedünsteten Pfifferlinge und den orangenfarbenen Krebsschwänzen, die zusätzlich leicht in Krebsbutter geschmort wurden. Um die köstlichsten Fische zu genießen, sollte man sich am besten nach Masuren begeben. Dort gibt es auch die meisten Krebse. In alten Büchern findet man oft phaszinierende Beschreibungen von „Jagden” auf diese appetitlichen, seltsamen Krustentiere. Von etwas anderem Charakter als Masuren ist die nahe Region Suwałki. Dieses reizvolle Fleckchen Erde ist bisher von der Kommerzialisierung verschont geblieben. Außer herrlichen Seen findet man dort Ruhe, eine unberührte Natur und vor allem aber prächtige Süßwasserfische. |