Päpstliche KremtörtchenNostalgische SüßeEs geschieht nicht oft, dass ein einziger Satz die Beliebtheit eines Gebäcks fast vertausendfacht. Als im Juni 1999 Papst Johannes Paul II. in seinem Heimatstädtchen Wadowice einige Jugenderinnerungen wach werden ließ, hat niemand vermutet, dass er damit zur „Wende” im polnischen Konditoreiwesen führt. Nur ein paar Worte über die leckeren Kremtörtchen, die er so gern als Junge in der Konditorei am Marktplatz aß, reichten aus, dass am nächsten Tag fast jedes Stück Torte im Städtchen an die vom Papst gelobten Kremtörtchen erinnerte, die von da an die stolze Bezeichnung „päpstliche Kremtörtchen” tragen. Henryk Podsiadły, der Konditor des Warschauer Hotels Europejski, empfiehlt zwei Lagen Blätterteig, die mit einer Sahne-Puddingkrem und einem Schuss Weinbrand gefüllt werden. Kleinpolen ist wie geschaffen für den Genuss süßer Leckerein, denn im Süden lädt die majestätische Tatra zu Wanderungen und zum Abbau der Kalorien ein. Beim Besuch der Region muss man auch unbedingt Krakau, die ehemalige Hauptstadt Polens gesehen haben. Diese wahrhaft königliche Stadt ist voller wertvoller Bauwerke und pulsierenden Lebens, das bis spät in die Nacht dauert sowie reich an malerischen kleinen und größeren Restaurants, Pubs und Diskotheken, die sich rings um den größten Marktplatz Europas reihen. |