Palast in Wilanów

NUR EIN KATZENSPRUNG

Wilanów:
Die Sommerresidenz von König Jan III. Sobieski ist nur etwa 6 km südlich des Königlichen Łazienki-Parks gelegen. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Diese, „kleines Versailles” genannte Barockresidenz sollte die geliebte Gemahlin des Königs an ihre französische Heimat erinnern. Bei der Besichtigung der reich ausgestatteten Innenräume können die Touristen eine wertvolle Möbelsammlung, Porträts, Skulpturen und Waffen bewundern. Das Schloss ist täglich außer dienstags geöffnet. Eine besondere Attraktion bildet das 1968 gegründete und in der ehemaligen Wagenremise der Residenz untergebrachte erste Plakatmuseum der Welt. Schloss-Park- Anlage, ul. Potockiego 10/16, Tel. 842 07 95, .
Żelazowa Wola (Sochaczew):
In dieser 53 km westlich von Warschau gelegenen Ortschaft befindet sich das Geburtshaus von Frédéric Chopin. Das Herrenhaus ist von einem malerischen Park umgeben und birgt ein kleines Museum, das dem Komponisten gewidmet ist. Im Sommer finden hier Klavierkonzerte im Freien statt, die oft von weltbekannten Pianisten ausgetragen werden. Museum – Geburtshaus von F. Chopin, Żelazowa Wola, Tel. (48-46) 863 33 00.
Von Żelazowa Wola ist es gar nicht weit bis nach Nieborów mit einer Barockresidenz aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die sich bis heute ihrer schön erhaltenen Innenausstattung rühmt. In der Nähe von Nieborów erstreckt sich der wundervolle englische Garten „Arkadia” aus dem 18. Jahrhundert mit vielen romantischen Pavillons und idyllischen Winkeln.
Im Sommer an Fronleichnam sollte man sich unbedingt nach Łowicz begeben, um die hübsche mittelalterliche, im 18. Jahrhundert umgebaute, Stiftskirche zu besichtigen und an der feierlichen Prozession teilzunehmen. Dabei bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Einwohner von Stadt und Umgebung in ihren bunten Volkstrachten zu bewundern.
Niepokalanów (Teresin):
Dieses jüngste Sanktuarium Polens liegt nur 42 km von Warschau entfern. In einer der Nischen des Kirchentympanons ist die Skulptur der Allerheiligsten Jungfrau Maria aufgestellt. Die Kultstätte ist vor allem mit Pater Maksymilian Kolbe verknüpft, der im Konzentrationslager Auschwitz den Märtyrertod fand.