Warszawa
Kreisfreie Stadt

Fläche: 516,9 km²

Einwohner: 1.689.648


Postleitzahl: 00-950

Telefonvorwahl: +48 (0)22


Internationalen Flughafen:
WAW - Warszawa Okęcie


WARSCHAU – EINE STADT OHNEGLEICHEN

Warschau war und ist auch heute eine phaszinierende Stadt voller Dynamik und pulsierenden Lebens. Obwohl die Stürme der Geschichte immer mit ganz besonderer Vorliebe durch die Stadt fegten, hat Warschau stets dem Vergleich mit anderen westeuropäischen Metropolen standhalten können. Seine Besonderheit ist das seit jeher allgegenwärtige jugendliche Flair – eine Mischung des Alten mit dem Neuen, die sich sowohl im geistigen Sinne wie im Antlitz der Stdt äußert. Hier ist man nämlich nicht nur auf Tradition bedacht, sondern strebt auch unaufhörlich vorwärts – in die Zukunft.

Nach den unvorstellbaren Zerstörungen im 2. Weltkrieg, ist die Stadt dank der enormen Anstrengung des ganzen Volkes wieder aufgebaut worden. Die Altstadt, das historische Zentrum und Herzstück Warschaus, wurde vollkommen rekonstruiert und von der UNESCO in Anerkennung dieser Meisterleistung als einzige Nachbildung auf der Welt zum Weltkulturerbe erklärt.

Warschau ist nicht nur Sitz der Regierungsbehörden, sondern ebenfalls das größte Wissenschafts-, Kunst- und Kulturzentrum Polens. In 35 privaten und 20 staatlichen Hochschulen sowie in Dutzenden von wissenschaftlichen Einrichtungen studieren über 220000 Studenten. Eine wahre Stadt der Jugend, wie man leicht feststellen kann. Starker Nachfrage erfreuen sich die Musentempel aller Art wie Oper, Operette, Kammeroper, Philharmonie, 28 Theater, 35 Museen und 60 Kunstgalerien. Warschau ist eine Stadt dynamischer Bauinitiativen, besitzt viele Luxushotels, elegante Läden und ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Wenn Sie Theaterbesuche, gute Küche und Shopping lieben, gern ins Museum gehen oder durch Einkaufsbasare bummeln, bietet Ihnen kaum eine andere Stadt Polens so viele Möglichkeiten wie Warschau.


STREIFLICHTER DER GESCHICHTE

Die Geschichte Warschaus ist wie ein buntes Kaleidoskop Hunderter wichtiger Ereignisse und vieler interessanter Menschen. Wenn wir es langsam in der Hand drehen, erblicken wir den achtjährigen Frédéric Chopin (1810-1849), wie er während der Sonntagsmesse in der Kirche der Visitennonnen, gleich neben der Universität, Orgel spielt, sehen die junge Studentin Maria Skłodowska (1867-1934) und zukünftige Madame Curie, die im Laboratorium in der Straße Krakowskie Przedmieście ihre ersten Versuche durchführt. Und dann erscheint auf dem Hof seiner Residenz in Wilanów König Jan III. Sobieski (1629-1696), der nach seiner Rückkehr aus der siegreichen Abwehrschlacht bei Wien 1683, dank der Europa vor der Invasion der Türken bewahrt wurde, glücklich seine geliebte Gemahlin Maria Kasimira d’Arquien in den Armen hält. Dann auf einmal wechselt das Bild und vor unserem Auge erscheinen zwei namhafte jüdische Ärzte, die durch die Straßen Warschaus spazieren. Der eine ist Ludwik Zamenhof (1859-1917), der Schöpfer der Weltsprache Esperanto, welcher auf dem Friedhof in der ulica Okopowa zur Ruhe gebettet liegt. In dem anderen erkennen wir Janusz Korczak (1878?-1942), der zusammen mit den Kindern aus dem Waisenhaus in der ulica Krochmalna von den Nazis im Todeslager Treblinka ermordet wurde.


Stadtteilen

AUS DER VOGELPERSPEKTIVE

Da wir in Warschau keinen Eiffelturm besitzen, begeben sich diejenigen, welche die Hauptstadt von oben betrachten möchten, mit dem Fahrstuhl in die dreißigste Etage des Palastes der Kultur und Wissenschaft, der sich im Herzen der Warschauer Stadtmitte erhebt. Dort befindet sich ebenfalls das multimediale Zentrum der Touristeninformation. Erst aus dieser Höhe lässt sich erkennen, wie groß und grün, die vom unregelmäßigen Band der Weichsel durchzogene Stadt ist. Dieser Wolkenkratzer (234 m) aus der Zeit des realen Sozialismus ist vermutlich das beste Beispiel dieser Bauweise außerhalb der ehemaligen Sowjetunion.

Warschau

Woiwodschaft: Masowien

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