Aula Leopoldina

BEGEGNUNG MIT DER GESCHICHTE

Wie es sich für eine Stadt mit mehr als eintausendjähriger Geschichte gehört, hat Breslau natürlich einzigartige baukünstlerische Zeugnisse aus sämtlichen Epochen zu bieten. Für gewöhnlich beginnen die Besucher ihren Rundgang am Marktplatz, der, so wie vor Jahrhunderten, noch immer das Herzstück der Stadt bildet. Ganz in der Nähe stoßen sie auf die beiden gotischen Kirchen, die ehemalige Pfarrkirche und letzte Ruhestätte des Breslauer Patriziats St. Elisabeth und die Maria-Magdalena-Kirche mit ihren uralten romanischen Portalen, die zu den schönsten in Mitteleuropa gehören. Natürlich darf auch die Breslauer Universität mit ihrer üppig illusionistisch ausgemalten und stuckprangenden Aula Leopoldina genauso wenig übersehen werden wie die Universitätskirche mit ihren meisterlichen Fresken.

An der Stadtbesichtigungsroute liegen auch die Sand- und Dominsel mit gotischen Kirchen und dem majestätischen Dom. Nicht weit davon entfernt beginnt der Botanische Garten. Ein Muss sind auch die Jahrhunderthalle (Hala Ludowa) und der Scheitniger Park (Szczytnicki) mit Europas einzigem Japanischen Garten. Um das zu sehen, bedarf es allerdings eines Abstechers in den Ostteil der Stadt. Prächtig flanieren lässt es sich auch in der Grünanlage entlang des mit 3860 m längsten Stadtgrabens in Europa.