Auf den Spuren der Zisterzienser
In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts kamen aus französischen, italienischen und deutschen Klöstern Zisterziensermönche nach
Polen, denen die hiesigen Herrscher (das Land war in einzelne Fürstentümer zerstückelt) entsprechende Ländereien stifteten. Ihre Anwesenheit
in Polen war nicht nur von religiöser Bedeutung, denn die Mönche legten ebenfalls großen Wert auf wirtschaftliche Effizienz und
verbreiteten in Polen neue Formen der Landkultivierung, die sich bereits in Staaten mit einer höher entwickelten Zivilisation bewiesen hatten.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Orden aufgelöst. Viele der Anlagen sind bis in unsere Zeit erhalten geblieben, aber nur selten
in ihrer ursprünglichen Gestalt. Heute verbindet sie eine touristische Wanderstrecke, die Zisterzienserroute heißt.
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